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Bericht aus dem Schwarzwälder Boten vom 19. Februar 2011

So ein Tag, so wunderschön wie heute

Narrenmesse als außergewöhnliches Erlebnis
gereimte Predigt / Zwei echte Elferräte als Messdiener

Zehntausende Narren und Zaungäste feierten in Schramberg ein großes Fest. Ein von vielen eher als Randereignis betrachteter Beitrag verdient in der Nachlese zum großen Narrentreffen jedoch noch eine besondere Erwähnung.
Zum 100. Zunftjubiläum hlelt Stadtpfarrer Rüdiger Kocholl eine wunderbare Narrenmesse. Das gut gefüllte Mittelschiff der St. maria Kirche war bunt besetzt mit Narren aus allen Regionen, aber auch aus die zuverlässigen einheimischen Kirchgänger waren unter den Besuchern., um diesen einmaligem Erlebnis beizuwohnen.
Mit tollen gereimten Versen überraschte der Pfarrer die Kirchenschar und im Wortspiel mit seinem Diakon Reiner Lehmann inszenierte er die lebendige Kirche, wie sie sich von vielen Christen gewünscht wird. Mit viel Witz und noch mehr närrischem Charme wurden Gleichnisse wiedergegeben, die nicht nur den Narren in der Kirche die Augen und den Sinn für ein friedliches Miteinander öffnen sollten.
Die begeisterte Kirchenschar ließ sich immer wieder zu Beifallsstürmen hinreißen. Der beginn der Messe mit dem "Kyrie" wurde von Sabine Dieterle und ihren beiden Neffen Leon und Jonas Huber verlesen, wobei die beiden Buben in ihren Narrenkleidern mit Stolz vom Altar den Messbesuchern die Worte zur Besinnung wiedergaben.
Auch die Fürbitten wurden von Gemeindemitgliedern im Häs verlesen. Das von Peter und Gretel Moosmann organisierte Auftreten der Schola samt Orchester unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Rudi Schäfer war ein ganz besonderes Erlebnis.
Pfarrer und Diakon luden zum Lied "So ein Tag, so wunderschön wie heute" ein, und das Kirchenschiff schunkelte trotz aller Besinnlichkeiten munter mit. Immer wieder wurden Pfarrer und Diakon von spontanem Beifall in der Kirche für die herzliche und anrührende Messe belohnt.
Die beiden Ministranten Stefan Link und Dieter Neininger, die auch in Personalunion als Elferräte der Narrenzunft Schramberg bekannt sind , wurden vom Pfarrer aufgefordert, ihren Dienst wieder regelmäßig aufzunehmen und zwar am besten beim Frühgottesdienst am Freitagmorgen, weil ihm da die kleinen Ministranten ohnehin fehlen würden und er festgestellt habe, das die beiden Senioren Minis doch einiges verlernt hätten, was sie sich da wieder aneignen könnten.
Alles in allem wurde Pfarrer Kocholl höchster Respekt für diese toll inszenierte Messe gezollt. An deren Ende tonierte Kirchenmusikdirektor Rudi Schäfer, der mit seinen Musikern ein hervorragendes Begleitkonzert abgeliefert hatte, noch den Narrenmarsch in mächtigen Tönen der freudig klingenden Walcker Orgel.
Die Narrenzunft zeigte sich über alle Maßen erfreut über diesen fantastischen geistlichen Beitrag zu ihrem 100. Jubiläum.

Die Bilder wurden freundlicherweise von Michael Melvin zur Verfügung gestellt.

 
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